Herrliches Ausflugsziel "über den Wolken"

Verschönerungsverein eröffnet die Saison auf der Burg Löffelstelz - Besucher kommen sogar aus Stuttgart


Burgeröffnung

Bei Gitarrenklängen, Sekt und Sonnenschein eröffnet der Verschönerungsverein die Saison auf der Burgruine Löffelstelz. Bis zum 3. Oktober kann man die Anlage sonn- und feiertags besichtigen.


Mühlacker. Die Mitglieder des Verschönerungsvereins haben gestern Nachmittag die Burgruine Löffelstelz aus ihrem Winterschlaf erweckt. Bei Sekt, Gitarrenmusik und Sonnenschein fiel der Startschuss in die Saison. Bis zum 3. Oktober kann man nun die Ruine immer sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr von innen besichtigen. Mitglieder des Vereins wechseln sich mit Mitarbeitern der Volkshochschule, den Scherbabuzzern und dem Historisch-Archäologischen Verein ab, um die Tore zu öffnen und Fragen zu beantworten.

Mit dem Reinhard-Mey-Klassiker „Über den Wolken“ begrüßte die Gitarrengruppe der Musikschule Gutmann bereits zum zweiten Mal die Ausflügler. „Eine tolle Kulisse für die Musiker,“ schwärmte Musikschul-Leiterin Herta Gutmann, genauso wie die zahlreichen Gäste. Unter ihnen Gisela und Bernhard Brenner, die erst im Oktober aus Trossingen nach Dürrmenz gezogen sind, um näher bei den Enkelinnen zu sein. „Wir erkunden gerade nach und nach die Gegend und sind heute zum ersten Mal in der Burg, die wir sonst nur von unserem Balkon aus bewundern können.“

Nicht zum ersten Mal sind die Schillers von der Innenstadt auf die Burgruine hochgewandert. Brigitte und Herbert Schiller gehen hier oft spazieren und vermissen die Gastronomie genauso wie Elfriede Keil und Gerhard Vöhringer aus Stuttgart. Aus der Zeitung haben sie von der Eröffnung erfahren und sind zum ersten Mal in die Senderstadt gereist. „Vielleicht könnte man zumindest einen Jugendverein gewinnen, hier zu bewirten“, regt die Stuttgarterin an.

Die herrliche Aussicht bei Sonnenschein wird an diesem Sonntag nur von einer Müllansammlung getrübt, die oberhalb der Burg das Panorama verschandelt. „Mitglieder der Scherbabuzzer haben erst während der Stadtputzete die Ruine von innen und außen gesäubert“, ärgert sich die Koordinatorin der jährlichen Aktion, Dorothea Brandauer, die auch zur Saisoneröffnung erschienen ist. Das Problem von Gruppen, die nachts bei der Burg feiern, ist nicht neu, und schwer in den Griff zu bekommen. „Da könnte man wahrscheinlich noch größere Müllbehälter aufstellen, es würde doch viel daneben landen“, so die städtische Mitarbeiterin.


Foto und Text: Anja Schröder, Mühlacker Tagblatt vom 3.4.2017

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