Gartenschau "Enzgärten" 2015



LogoFünf Bürgerprojekte haben die Gartenschau bereichert und dazu beigetragen, die grüne Mitte für Mühlacker zu gestalten. Der Verschönerungsverein beteiligte sich am Projekt "Mühlacker sehen", das im Mai 2013 seine Arbeit aufgenommen hatte.


Das Projekt, das die Geschichte der Stadt Mühlacker erlebbar machen möchte, bestand aus folgenden sechs Teilprojekten:


Der Löffelstelzweg

Dort berichten wir über die Geschichte und Kulturlandschaft von Mühlacker.


Standorte: Löffelstelzweg


Flyer: Der Löffelstelzweg


Historischer Rundgang Dürrmenz

Der Rundgang zeigt die vielschichtige Vergangenheit des Ortes.

Standorte: Ortskern Dürrmenz

Flyer: Historischer Rundgang Dürrmenz

Löffelstelzguck                                                                                  
Ein überdimensionaler Rahmen ermöglicht den Blick auf die Burgruine Löffelstelz.

Standort: Dammweg

„Blickpunkte“                                                                                                      Fünf mannshohen Stelen eröffnen einen Blick auf das „Einst und Jetzt“.

Standorte: Gartenschaugelände und mittlere Bahnhofstraße

Eisenbahngeschichte

Die Entwicklung von Dürrmenz-Mühlacker zur heutigen Industriestadt Mühlacker ist untrennbar mit der Eisenbahn verbunden.

 

Standorte: Bahnhofsvorplatz, Badischer Bahnhof, Drehscheibe


Tafelinhalte: Eisenbahngeschichte 1 und Eisenbahngeschichte 2


Fotodokumentationen

- Entstehung der Gartenschau „Enzgärten“

 

Standort: Enzkreis-Pavillon (ständige Ausstellung)

 

- Mühlacker einst und jetzt

 

Standort: Rathaus-Foyer (Juli 2015)

 


Beteiligte Gruppierungen: Historisch-Archäologischer Verein, Löffelstelzer Scherbabuzzer, Verschönerungsverein, Netzwerk Streuobstwiese, Deutsche Waldenservereinigung, Verkehrsclub Deutschland

 

Was sich hinter den genannten Teilprojekten noch verbirgt, beschreibt der Presseartikel des Mühlacker Tagblatts.

 

Die Besonderheiten der Stadt zeigen


Bürgerprojekte: Vereine arbeiten zusammen, um Sehenswertes in den Blickpunkt zu rücken


Von Ulrike Stahlfeld


MÜHLACKER. „Man sieht nur, was man weiß“ lautet ein berühmtes Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Die Sehenswürdigkeiten von Mühlacker mit den entsprechenden Informationen in den Blickpunkt zu rücken, haben sich die Mitglieder vom Bürgerprojekt „Mühlacker sehen“ zur Gartenschau 2015 vorgenommen.

Das Bürgerprojekt „Mühlacker sehen“ geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der Mühlacker „Scherbabuzzer“,

des Historisch-Archäologischen Vereins und des Verschönerungsvereins. Der Projektgruppe, die aus 14 Teilnehmern besteht, gehören auch Mitglieder des Netzwerks Streuobstwiese an. Zu bestimmten Themenstellungen wurden externe Fachleute hinzugezogen.

„Wer mit offenen Augen durch Mühlacker und die Stadtteile geht, wird feststellen, dass es eine Menge Sehenswertes gibt“, so Projektsprecher Ewald Scheytt vom Verschönerungsverein. Das Bürgerprojekt wolle weitere Facetten hinzufügen, und zwar nicht nur mit Blick auf die Gartenschau. Geplant seien nachhaltige Projekte, die über die Gartenschau hinaus bestehen.


Tatsächlich besteht das Projekt aus zahlreichen Einzelprojekten. Einen Schwerpunkt bildet der geplante Löffelstelzweg, der sich von der Kelter bis zum Friedhof St. Peter erstreckt. Momentan sind die Teilnehmer dabei, die Tafeln mit Informationen zur Geschichte und Kulturlandschaft zu gestalten. Vier Meter hoch und 3,10 Meter breit wird der Metallrahmen sein, der als sogenannter „Löffelstelzguck“ in Form eines goldenen Bilderrahmens die Burgruine in den Blickpunkt stellt. Unmittelbar beim Enzbogen soll der Dammweg eine Verbreiterung mit Sitzecke bekommen. Von dort aus kann dann der Blick durch den Bilderrahmen hoch zur Burg gehen. 


„Blickpunkte“ nennen sich Stelen mit einer rechteckigen Öffnung, durch die die Besucher einen Blick auf das Gartenschau-Gelände werfen können. Unterhalb der Öffnung sollen historische Fotos zeigen, wie es einst an gleicher Stelle aussah. „Damit man vergleichen kann“, erklärt Scheytt. „Enzkiesgeschichten“ heißt eine Ausstellung, bei der Funde zu sehen sein werden, die bei den Vorarbeiten zur Gartenschau im Enzvorland zutage gefördert wurden. Beim Bahnhof werden Informationstafeln über die interessante Eisenbahngeschichte berichten. Eine Fotopräsentation unter dem Thema „Mühlacker einst und jetzt“ zeigt historische und aktuelle Ansichten in der Gegenüberstellung.


     Löffelstelzguck                                                        Begleitende Maßnahmen

als wichtige Bausteine darstellen


„Dürrmenz hat einen reichhaltigen Bestand an

historischen Gebäuden und Zeugnissen seiner Geschichte“, so Scheytt weiter. Der Ortskern und die Waldenserstraße hätten durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen eine deutliche Aufwertung erfahren. Dem Bürgerprojekt sei es wichtig, auch solche begleitenden Maßnahmen als wichtige Bausteine darzustellen. Die Teilnehmer des Bürgerprojektes beabsichtigten deshalb, in einem „Dürrmenzer Rundweg“ die wichtigsten Stationen auf Informationstafeln abzubilden. So sollen Tafeln unter anderem auf den Arnaud-Brunnen, das Kernerhaus, die Waldenserstraße, den Bischof- Wurm- Platz, den Marktplatz, das Baron-Müller-Haus und die ehemaligen Wirtshäuser von Dürrmenz hinweisen. Scheytt fasst die Vorhaben so zusammen: „Wir wollen den Besuchern auch die Besonderheiten der Stadt zeigen.“


Das Projekt „Löffelstelzguck“ hat die Burgruine im Blick. Foto: privat




Mühlacker Tagblatt vom 2.1.2014












Neu

Bürgerpreis
für Albrecht Münzmay

Bürgerpreis





Foto: Fotomoment

Die Bürgerstiftung Mühlacker verlieh Albrecht Münzmay (3.v.l.) den Bürgerpreis 2017. Als langjähriger Vorsitzender unseres Vereins hat er durch sein Engagement "unsere Stadt und damit unseren Lebensmittelpunkt noch ein Stück lebens- und liebenswerter gemacht", so der Laudator beim Festakt.
(siehe auch untenstehender Pressebericht)

Veit Kibele neuer Vorsitzender


Münzmay-Kibele

Nach 32 Jahren an der Spitze des Vereins hat Albrecht Münzmay (r.) im März 2017 das Amt in die Hände von Veit Kibele gelegt. (siehe auch untenstehender Pressebericht)
(Foto: Kollros)


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